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Der Personennahverkehr wird von der Städtischen Straßenbahn AG (SSB) betrieben. Es werden derzeit noch Fahrzeuge der Baujahre ab 1924 im Personenverkehr eingesetzt. Zulässig sind auf den Talstrecken Kombinationen aus einem 2achs-Triebwagen mit bis zu 2 Beiwagen. Vereinzelt verkehren auch schon Triebwagen vom Typ GT4 ab den Baujahr 1959 in Solo-, Doppeltraktion, sowie mit einem 2achs Beiwagen vom Typ B2 (Schiffle oder auch Schlamper genannt). Von der Filderbahn kommen vereinzelt Züge im Stadtnetz zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um druckluftgebremste Züge mit 4achs Beiwagen.
Für den Güterverkehr gibt es die so genannten Trümmerlokomotiven (Baujahr 1947) und alte Triebwagen, die nicht mehr im Personenverkehr benötigt werden, mit diversen Güterbeiwagen.
Die SSB ist sehr Traditionsbewusst und hält deshalb zwei Züge, bestehend aus einem Triebwagen des Baujahres 1904 in Originalzustand (Tw 222 und Bw 70) und im letzten Betriebszustand (Tw 103 und Bw 667) für Sonderverkehre zur Verfügung. Aus der frühen Dampfbahnzeit ist noch die Kastenlokomotive mit dem Namen „Bopser“ vorhanden.
Nicht nur Tradition, sondern auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein besitzt die SSB. So werden immer wieder neue Fahrzeuge für andere Städte hier im Gleisnetz ausprobiert. Die Nähe zu dem großen Fahrzeugbauer Maschinenfabrik Echterdingen (ME) ist überall spürbar. Fast alle Fahrzeuge der SSB wurden bei der ME gebaut und nach dem zweiten Weltkrieg sogar wieder instand gesetzt.
Zusätzlich betreibt die SSB einen Verkehr mit Omnibussen. Der Verkehr ins Umland übernehmen im Regelfall die Post- bzw Bahnbusse.